Mehr als Deiche, Schafe und Windmühlen – an der nordwesteuropäischen Küste gibt es viel zu entdecken. Unter der Grasnarbe versteckt sich eine vielschichtige Vergangenheit. „Land der Entdeckungen” lüftet die Geheimnisse und nimmt Sie mit auf eine Expedition in die Archäologie der Region.

Ausstellungen

"Land van ontdekkingen - Op zoek naar de Trechterbekercultuur"

Die Sonderausstellung im Drents Museum zeigt als Schwerpunkt die Zeit der Trichterbecherkultur. Funde aus verschiedenen Megalithgräbern der Provinz Drenthe illustrieren den Reichtum an Grabbeigraben.  ›››

Ausstellungen

„Land der Entdeckungen – Die Archäologie des friesischen Küstenraums“

„Land der Entdeckungen“ ist als Themenausstellung konzipiert, es werden die Highlights der letzten 50 Jahre archäologischer Grabungstätigkeit beiderseits der Grenze präsentiert. Schlagwortartig kennzeichnen einzelne Begriffe die jeweiligen Themenbereiche.  ›››

Ausstellungen

"Land van ontdekkingen - Het verdronken land is vruchtbaar"

Landschaftsentwicklung, Meeresspiegelschwankungen und die Anpassung des Menschen an seine Umwelt werden in dieser Sonderausstellung präsentiert. Gezeigt werden zum Beispiel die Maske aus Middelstum oder spektakuläre Funde aus den Wurtengrabungen der Provinz Groningen.  ›››

Ausstellungen

"Land van ontdekkingen - Oer Fries design"

Wer waren die Friesen? Die Antwort auf diese Frage gibt das Fries Museum in Leeuwarden in seiner neuen Dauerausstellung. Anhand von Verzierungen auf Keramikfunden aus den friesischen Wurten versucht das Ausstellungsmodul "Oer Fries Design" den Beginn der friesischen Identität nachzuzeichnen.   ›››

Projekte

Auf der Suche nach der Trichterbecherkultur

Die archäologische Forschung zur jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur (TBK) hat sich bislang vorwiegend auf Grabstätten auf der Geest (z.B. Emsland, Drenthe, etc.) konzentriert. Demzufolge wird die Trichterbecherkultur hauptsächlich mit Großsteingräbern assoziiert.  ›››

Projekte

Identität der Wurten

Das Modul zur „Identität“ der Terpen, Wierden, Warften oder Wurten konzentriert sich auf die Fragestellung, ob die Bewohner der Küstenregion in den nördlichen Niederlanden und in Ostfriesland in der Vergangenheit jemals eine gemeinsame Identität hatten.  ›››

Projekte

Tod und Herrlichkeit

Eine bisher viel zu wenig gewürdigte Besonderheit des ostfriesischen Küstenraumes sind die zum Teil erhaltenen sog. „Grüfte der Herrlichkeiten“. Neben anderen, vor allem durch das Meer geprägten Eigenarten, spielt die einzigartige gesellschaftliche Entwicklung dieser Landschaft eine entscheidende Rolle bei der Bestattungstradition  ›››

Aktuelles

Öffentliches Archäologie-Symposium in Groningen

In der “Der Aa-kerk” in Groningen findet am Samstag, den 22. März ab 10 Uhr die feierliche Abschlussveranstaltung statt. Nach über drei Jahren intensiver Forschungsarbeit, vier Ausstellungen, einem breiten Rahmenprogramm und der Publikation eines zweisprachigen Nachschlagewerks wird mit diesem Symposium das Forschungs- und Ausstellungsprojekt “Land der Entdeckungen. Die Archäologie des friesischen Küstenraums” abgeschlossen. Der Abgeordnete von der Provinz Groningen, Bote Wilpstra, eröffnet dieses Symposium. ›››


Einbaum von Jemgum wird vermessen

Am 11.02. wurde die Ausstellung „Het verdronken land is vruchtbaar" im Groninger Museum abgebaut. Diese Gelegenheit wurde genutzt den einmaligen Einbaum von Jemgum digital zu vermessen. Dafür wurde das Boot mit einem sog. FARO Arm 3-dimensional aufgenommen. F.H.C. Dallmeijer vom Rijksdienst voor het Cultureel Erfgoed (mit dem rotem Hemd) und Professor André F.L. van Holk (kariertes Hemd), von der International Fieldschool for Maritime Archaeology Flevoland, an der Universität Groningen haben von dem Boot zahlreiche Einzelheiten genommen und eine neue Beschreibung angefertigt. Ziel ist es, weitere Einzelheiten des Bootes zu erforschen und diesem besonderen Fund neue Geheimnisse zu entlocken. Durch die digitale Aufnahme ist es unter anderem möglich durch Sedimentdruck entstandene Verformungen zu entfernen und eventuell eine digitale Rekonstruktion des originalen Zustandes zu erstellen. Es bleibt also spannend. Nur eins ist jetzt schon klar, schwimmen wird das Boot nie mehr!


"Macht und Pracht zwischen Ems und Leda"
Ausstellungseröffnung in Leer

2011 und 2012 fanden an ausgewählten Bereichen der Festung archäologische Ausgrabungen durch die Ostfriesische Landschaft im Rahmen des Projektes „Grenzland Festungsland“ statt. Die wissenschaftlichen Ergebnisse bilden Grundlage für eine gezielte touristische Aufwertung des Bodendenkmals „Festung Leerort“. Ein wesentlicher Schritt dabei ist die museale Präsentation der Funde im Heimatmuseum Leer. Die Stadt Leer als Projektträger lädt zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung „ Macht und Pracht zwischen Ems und Leda“ am 9. Dezember 2013 um 17 Uhr in das Rathauses ein. Anschließend erfolgt ein Rundgang durch den mit den Funden ergänzten Teil des Museums.

 ›››


Archäologen öffnen Türen

Im Rahmen des Ausstellungs- und Forschungsprojekts „Land der Entdeckungen. Die Archäologie des friesischen Küstenraums“ veranstaltet die Ostfriesische Landschaft in Aurich am Samstag, 12. Oktober einen „Tag der offenen Tür“. Zum 40-jährigen Bestehen des archäologischen Forschungsinstituts stellen Archäologen unterschiedliche Bereiche ihres Arbeitsalltags vor. Zudem finden archäologische Experimente für große und kleine Besucher statt.
Datum: Samstag, 12. Oktober 2013
Ort: Ostfriesische Landschaft, Aurich
Beginn: ab 10 Uhr, Eintritt frei


Königin Máxima eröffnet Fries Museum

Die niederländische Königin Máxima eröffnet am 13. September 2013 das neue Fries Museum an der Wilhelminaplein in Leeuwarden. Das Museum zeigt Wechselausstellungen über die Entwicklung Frieslands, die friesische Kultur und deren Einwohner.
Mit "Oer-Fries Design" präsentiert das Fries Museum eine weitere Ausstellung, die im Rahmen des deutsch-niederländischen Forschungs- und Ausstellungsprojekts "Land der Entdeckungen. Die Archäologie des friesischen Küstenraums" konzipiert worden ist.
 ›››


Groninger Museum zeigt Einbaum von Jemgum

Das Groninger Museum präsentiert im Rahmen der Sonderausstellung "Land van ontdekkingen - Het verdronken land is vruchtbaar" ab dem 21. September 2013 erstmals den Einbaum von Jemgum der Öffentlichkeit. Das älteste noch erhaltene Wasserfahrzeug Ostfriesland wurde 2009 bei einer Ausgrabung südlich von Jemgum gefunden.


Riesencartoon für das neue Fries Museum

Für das neue Fries Museum hat der international renommierte Künstler Joost Swarte einen Cartoon in Panoramaformat gestaltet. Swarte rückt den "streepbandpot" in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Streepbandgefäße datieren in die späte Eisenzeit und das erste Jahrhundert der Römischen Kaiserzeit. Sie wurden auf vielen friesischen Moorwurten entdeckt. Das gut 15 Meter lange Panorama ist ab dem 13. September 2013 in Leeuwarden als Teil der Ausstellung "Oer-Fries design" zu sehen.


 ›››


Nach der Ausstellung ist vor den Ausstellungen

Am 16. Juni endete im Ostfriesischen Landesmuseum Emden die Sonderausstellung „Land der Entdeckungen – Die Archäologie des friesischen Küstenraums“. Mit über 15.000 Besuchern seit Ende Januar 2013 sind die Erwartungen der Projektpartner weit übertroffen worden. „Gerade die vielen niederländischen Besucher bestätigen den grenzüberschreitenden Erfolg“, so Projektleiter Dr. Jan Kegler.
 ›››


Dieler Schanze im Museum Weener

Am 27.6.2013 fand im Rheiderland Museum in Weener die Eröffnung einer Ausstellung zur Dieler Schanze statt. Drei Jahre archäologische Forschungen im Zuge des INTERREG IVa-Projektes Grenzland-Festungsland haben wesentliche Informationen über die Schanze im 17. Jahrhundert geliefert. Das Leben der Soldaten wie auch die Klärung des Schanzenaufbaus mit breiten Wassergräben, hohen Erdwällen und Barackengebäuden standen im Vordergrund des Projektes, mit der Zielsetzung, die Schanze als historisch bedeutsames Bodendenkmal touristisch in Wert zu setzen.

Die Ausstellung in Weener ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Ziel ist es, mit der Präsentation in Weener einen weiteren Mosaikstein in der touristischen Aufwertung der frühneuzeitlichen Landesentwicklung im deutsch-niederländischen Grenzgebiet zu schaffen. Besucher werden eingeladen, von Bourtange bis nach Emden an verschiedenen Standorten europäische Geschichte begreifen.

Das Museum in Weener ist dienstags, samstags und sonntags von 15-18 Uhr sowie auf Anfrage geöffnet.

 ›››


„Tod und Herrlichkeit“
Saisonstart mit neuer Informationstafel zur Häuptlingsgruft in der ev.-luth. St. Bartholomäus Kirche in Dornum

Seit dem 1. Mai ist die ev.-luth. St. Bartholomäus Kirche in Dornum wieder für Besucher geöffnet. Die 2011 untersuchte und komplett restaurierte Häuptlingsgruft ist seit Februar 2012 saisonal für die Öffentlichkeit durch eine Glastür einsehbar und hat sich mit weit über 12.000 interessierten Gästen im letzten Jahr zu einem regionalen Besuchermagneten entwickelt.
 ›››


‚Land der Entdeckungen‘ - Der Katalog zur Sonderausstellung ist da!

Erstmals präsentieren deutsche und niederländische Archäologen Grabungsergebnisse beiderseits der Grenze in einem gemeinsamen Buchprojekt.

 ›››


Ministerpräsident Stephan Weil übernimmt Schirmherrschaft

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat die Schirmherrschaft über das Projekt "2013 - Land der Entdeckungen" von seinem Amtsvorgänger David McAllister übernommen.


Unterstützt durch /
Mede mogelijk gemaakt door: